01
ruhig·lesen
Der Weg zum See
Hinter dem Haus
beginnt ein schmaler Weg.
Kies knirscht unter Schuhen,
Gräser streifen die Knie.
Am Zaun wartet Rost,
im Feld eine Krähe.
Der Wind trägt Wolken
über die flache Landschaft.
Niemand ruft meinen Namen,
kein Motor stört den Morgen.
Dann öffnet sich Wasser,
grau zwischen grünen Ufern.
Ein Boot liegt verkehrt,
Regen sammelt sich darin.
Ich setze mich daneben,
als wäre ich verabredet.
Der See sagt nichts,
doch seine kleinen Wellen
schieben die lange Woche
langsam aus meinem Blick.
beginnt ein schmaler Weg.
Kies knirscht unter Schuhen,
Gräser streifen die Knie.
Am Zaun wartet Rost,
im Feld eine Krähe.
Der Wind trägt Wolken
über die flache Landschaft.
Niemand ruft meinen Namen,
kein Motor stört den Morgen.
Dann öffnet sich Wasser,
grau zwischen grünen Ufern.
Ein Boot liegt verkehrt,
Regen sammelt sich darin.
Ich setze mich daneben,
als wäre ich verabredet.
Der See sagt nichts,
doch seine kleinen Wellen
schieben die lange Woche
langsam aus meinem Blick.