Eiserne Spuren
haben den Tisch poliert,
Ecken in Gespräche gelegt
und Schweigen weich gemacht.
Was eisern blieb, war nicht Härte,
sondern die Hand, die wiederkam,
wenn ein Tag schwerer wog
als beide tragen wollten.
Sieben besinnliche Originalgedichte zur Eisernen Hochzeit über Alltagstreue, gemeinsames Altern und gewachsene Nähe.
Fünfundsechzig Ehejahre bestehen nicht nur aus Jubiläen. Sie liegen in gemeinsam getragenen Sorgen, wiederkehrenden Handgriffen, vertrauten Pausen und Entscheidungen, die oft niemand außer dem Paar bemerkt.
Die Gedichte würdigen eine Eiserne Hochzeit ohne übertriebene Perfektion. Sie sprechen von Beständigkeit, Humor, Verlusten und jener Nähe, die sich im langen Alltag immer neu bewähren musste.