7 Gedichte

Gedichte zum Namenstag

Neue Gedichte zum Namenstag für Karte, Nachricht oder kleine Feier – persönlich, freundlich und ohne übertriebene Wünsche.

Ein Namenstag ist meist kleiner als ein Geburtstag und gerade deshalb angenehm. Eine Karte, ein Anruf oder ein gemeinsamer Kaffee reichen oft aus, um einen vertrauten Namen für einen Tag besonders klingen zu lassen.

Diese Originalgedichte passen zu unterschiedlichen Beziehungen und Feiern. Sie bleiben herzlich, ohne jedem Namen eine vorgegebene Bedeutung oder der geehrten Person besondere Eigenschaften zuzuschreiben.

01
herzlich·karte

Dein Name auf der Karte

Dein Name steht auf der Karte,
mit Tinte, leicht nach rechts geneigt.

Heute braucht es keinen langen Brief.
Ein Gruß, ein guter Wunsch
und genügend weißer Rand
lassen ihn freundlich wirken.
02
gemütlich·kaffeetafel

Kaffee zum Namenstag

Wir stellen zwei Tassen hin,
ein Stück Kuchen dazwischen.

Keine Kerzen, keine Rede,
nur eine Stunde ohne Eile.
Dein Namenstag passt genau
auf diesen kleinen Küchentisch.
03
leicht·nachricht

Fund im Kalender

Der Kalender kennt heute
einen guten Grund zum Schreiben.

Fast hätte ich weitergeblättert,
doch dein Name hielt mich fest.
Darum kommt dieser Gruß
einfach zwischen zwei gewöhnlichen Tage.
04
nachdenklich·vorlesen

Ein Name, viele Stimmen

Dein Name klingt bei Freunden anders
als früher im Elternhaus.

Manche rufen ihn über den Garten,
andere sagen ihn ganz leise.
Heute kommen diese Stimmen zusammen
und wünschen dir einen guten Tag.
05
warm·karte

Kein großes Fest

Kein Saal ist reserviert,
kein Geschenk trägt eine Schleife.

Doch auf dem Handy warten Grüße,
und jemand klingelt mit Blumen.
Ein kleiner Anlass kann zeigen,
wie viele an dich denken.
06
ruhig·vorlesen

Der Name bleibt

Jahre wechseln ihre Zahlen,
Adressen stehen nicht für immer.

Dein Name reist mit dir,
auf Briefen, Listen, Türen.
Heute halten wir kurz inne
und sprechen ihn besonders gern.
07
feierlich·karte

Ein Name durch die Jahre

Dein Name stand zuerst auf einer Karte,
geschrieben von einer unsicheren Hand.
Später rief man ihn über Schulhöfe,
setzte ihn unter Briefe und Verträge.

Heute sprechen wir ihn am Tisch aus
und meinen damit viel mehr als Buchstaben:
deine Geduld, deinen eigenen Blick,
die Geschichten, die nur du erzählen kannst,
und den Platz, der in unserem Leben
mit keinem anderen Namen verbunden ist.